Nina Nink
Praxis für Ergotherapie

Zu den Klippen 1a
49545 Tecklenburg-Brochterbeck
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Therapie nach Affolter

Das Affolter-Modell wird auch „Geführte Interaktionstherapie“ genannt. Handlungsabläufe, die von Patienten mit Wahrnehmungsproblemen nicht ausführbar sind, werden dabei gemeinsam mit dem Therapeuten ausgeführt.

Die Grundidee ist: Der Tastsinn vermittelt Kleinkindern die ersten Erfahrungen der Welt; ist dieser mangelhaft entwickelt, bilden sich weitere Störungen der Wahrnehmung und des Spracherwerbs. Eine Therapie sollte somit wieder beim Tastsinn ansetzen.

Diese Therapie ermöglicht es den Patienten, praktisch und alltagsbezogen zu lernen. Bei gestörter Wahrnehmung kann man durch gezieltes Führen an Händen und Körper während alltäglicher Geschehnisse zur Verbesserung der gespürten Informationssuche beitragen. Führen bedeutet, dass eine andere Person mit dem Körper des Patienten Handlungen so ausführt, dass gemeinsam Beziehungen zwischen Patient und Umwelt hergestellt werden. Durch diese geführten Interaktionserfahrungen werden motorische, kognitive und emotionale Leistungen gefördert.